Wappen von Danzig

CityGuide Danzig - Sehenswürdigkeiten in Danzig, Stadtrundfahrten und Stadtrundführungen.

Rechtstädtisches Rathaus

Altstadt

Die schöne Altstadt von Danzig umfasst zahlreiche attraktive Sehenswürdigkeiten wie Gebäude, Denkmäler und Monumente. Gdansk gilt als Polens maritime Hauptstadt und liegt an der an der Danziger Bucht (an der Südküste der Ostsee). Die ehemalige Hansestadt ist tausend Jahre alt und hat neben einer reichen Geschichte und schöner Architektur auch eine Vielzahl von Museen und Kunstgalerien, die die Geschichte der Stadt näher beleuchten.

Das Danziger Rechtstädtische Rathaus mit seinem 80 m hohen Turm bietet eine prachtvolle Innenausstattung und die wertvollsten Gegenstände, die vorwiegend von flämischen Künstlern aus dem 16. Jh. entworfen wurden. Sehenswert ist der prächtige Große Ratssaal, genannt auch der Rote Saal, der von Anton van Obbergen üppig dekoriert wurde. Das Danziger Wappen, das von Löwen gestützt wird, schmückt den Mittelteil des sehenswerten Kamins aus dem Jahre 1593. Von der Aussichtsplattform des Turmes kann man einen herrlichen Ausblick über die Rechtstadt genießen.

Krantor

Kran am Motlawa

Der Kran erfüllte einst eine wichtige Funktion als Hafenkran sowie als Stadttor. Das Krantor diente sowohl als Stadttor als auch als Hafenkran und wurde 1442-1444 vollendet. Die Kranmaschine wird von einem riesigen hölzernen Rad angetrieben, das von darauf gehenden Männern wie ein gigantisches Hamsterrad bewegt wurde. Der Kran wurde nicht nur zum Löschen von Schiffsladungen sondern auch zum Errichten der Schiffsmasten eingesetzt. Das Krantor ist eine der ältesten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Artushof

Artushof

Der Artushof am Langen Markt, erbaut 1476-1481 als gotischer Neubau, mit drei hohen gotischen Fensterbogen versehen. In seiner dreischiffigen Festhalle traf sich die Kaufmannschaft, empfing Könige und Gesandtschaften, ab 1742 wurde er als Börse genutzt. Unweit der Frauengasse steht eine imposante Backsteinkirche, die Marienkirche, eine der größten Kirchen der Welt. Der Neptunbrunnen und auch das berühmte Krantor an der Mottlau sind Wahrzeichen Danzigs. Das Krantor, der gleichzeitig als Wehrtor diente, gilt als eines der wichtigsten technischen Denkmäler der Zeit.

Grosses Zeughaus

Grosses Zeughaus

Das Große Zeughaus, das im 17. Jahrhundert als Waffenarsenal diente, entstand zwischen 1600 und 1609 und wurde vermutlich nach Plänen des Architekten Anton van Obbergen aus Mecheln in Holland errichtet. Das Zeughaus gilt als das hervorragendste Beispiel des Niederländischen Manierismus in Danzig. Die Fassade des Zeughauses am Holzmarkt zieren vier Giebel, die östliche Frontseite zur Jopengasse zieren zwei Giebel, an die sich zwei Türme an den Seiten anschließen. Hier findet sich ein Brunnen, der mit dem Waffenarsenal in den Kellergeschossen verbunden war. Links und rechts davon finden sich zwei Portale mit dem Wappen Danzigs, die auch auf der anderen Fassadenseite zu finden sind. Ein zentrales Element der Fassade stellt eine Nische mit einer Athenestatue dar. Die Spitzen der Giebel zieren Bronzeplastiken von explodierenden Kanonenkugeln, die ebenfalls auf den Verwendungszweck des Gebäudes hinweisen.

Neptunbrunnen

Neptunbrunnen

Der Neptunbrunnen ist ein beliebter Treffpunkt. Nebenan, im Rechtstädtischen Rathaus kann in prunkvollen Sälen die Ausstellung des Historischen Museums besichtigt werden. Der 82 Meter hohe Turm bietet einen phantastischen Ausblick auf die Stadt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt auch die gotische Marienkirche, das größte Gotteshaus in Polen. Sie fasst mehr als 20.000 Menschen. In mühevoller Arbeit wurde nicht nur die Kirche wieder aufgebaut, sondern auch die meisterhafte astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert restauriert.

Kathedrale Oliva

Kathedrale Oliva

Das Zentrum des nordwestlich gelegenen Vorortes Oliwa wirkt wie eine Oase der Stille. Mitte des 12. Jahrhundert errichteten dort Zisterzienser ihr Kloster. Die ehemalige Klosterkirche wurde nach einem Brand um 1350 im gotischen Stil erneuert. Wertvollstes Einrichtungsstück ist die Orgel, die 1763 bis 1788 von Johann Wulf gebaut wurde. Sie besteht aus insgesamt 7876 Pfeifen und ist für ihren hervorragenden Klang weltberühmt. Hier finden beinahe täglich Konzerte statt.

Südlich der Kathedrale erstrecken sich die Gebäude des ehemaligen Klosters, das 1831 aufgelöst wurde. Hier befinden sich heute die Sammlungen des Diözesanmuseums. Nahe der Kathedrale erstreckt sich der Adam-Mickiewicz-Park. Sein nördlicher Teil wurde als französischer Garten angelegt. Der südliche Teil entstand als englischer Landschaftsgarten. Inmitten des Parks befindet sich der Palac Opacki, der alte Bischofspalast. Dort wurde ein Museum für moderne Kunst eingerichtet.

Die Frauengasse gehört zu den schönsten Straßen Danzigs und sie verläuft von der Marienkirche bis zum mittelalterlichen Frauentor an der Mottlau. Mit ihren schmalen und reich geschmückten Bürgerhäusern und den Beischlägen ist sie ein Beispiel für die einstige Danziger Straßenbebauung.